
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was ist der Medical Evidence Analyse-Service?
Der Medical Evidence Analyse-Service ist eine strukturierte Auswertung medizinischer Befunde, Laborwerte und wissenschaftlicher Studien.
Ziel ist es, vorhandene medizinische Informationen zusammenzuführen und mit internationalen wissenschaftlichen Publikationen abzugleichen, um mögliche diagnostische oder therapeutische Optionen besser einordnen zu können.
Die Analyse dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
2. Für wen ist die Analyse geeignet?
Der Service richtet sich insbesondere an:
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Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen
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Menschen, die eine zweite wissenschaftliche Einschätzung wünschen
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Patienten mit chronischen oder onkologischen Erkrankungen
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Personen, die zusätzliche diagnostische Optionen prüfen möchten.
3. Welche medizinischen Unterlagen werden benötigt?
Für eine aussagekräftige Analyse können folgende Unterlagen hilfreich sein:
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Arztberichte
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Histologische Befunde
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CT-, MRT- oder PET-Berichte
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Laborwerte
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Medikamentenliste
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Informationen zu bisherigen Therapien.
Die Unterlagen können in der Regel als PDF hochgeladen oder übermittelt werden.
4. Wie läuft der Ablauf einer Anfrage ab?
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten:
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Übermittlung einer Anfrage über das Formular
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Übermittlung medizinischer Unterlagen (optional)
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strukturierte Auswertung der Informationen
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Erstellung einer medizinischen Informationszusammenfassung.
Bei Bedarf können auch weiterführende diagnostische Möglichkeiten erläutert werden.
5. Kann mein eigener Arzt die Blutentnahme durchführen?
Ja. In der Regel kann eine Blutentnahme bei Ihrem behandelnden Arzt, einer Praxis oder einer Klinik erfolgen.
Für spezielle Analysen können bei Bedarf entsprechende Abnahme-Sets vorbereitet werden.
6. Welche zusätzlichen diagnostischen Möglichkeiten gibt es?
Je nach individueller Situation können zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel:
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Immunstatus-Analyse
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Tumorzellzählung im Blut
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weiterführende Laboruntersuchungen
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ergänzende molekulare Diagnostik.
Ob solche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt immer vom individuellen Krankheitsbild ab.
7. Werden die Kosten von der Krankenversicherung übernommen?
Die Leistungen werden derzeit häufig als individuelle Gesundheitsleistungen (Selbstzahlerleistungen) durchgeführt.
Private Krankenversicherungen können die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise erstatten.
Die Entscheidung erfolgt jedoch immer individuell durch die jeweilige Versicherung.
8. Kann eine medizinische Notwendigkeit für die Versicherung bestätigt werden?
In vielen Fällen kann der behandelnde Arzt eine medizinische Begründung für eine diagnostische Untersuchung erstellen.
Eine solche ärztliche Einschätzung kann die Chancen auf eine mögliche Kostenerstattung durch eine Krankenversicherung erhöhen.
9. Wie werden meine medizinischen Daten geschützt?
Der Schutz Ihrer persönlichen und medizinischen Daten hat höchste Priorität.
Gesundheitsdaten werden ausschließlich mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung verarbeitet und nur für den vorgesehenen Zweck verwendet.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit Ihrer Zustimmung oder wenn dies für eine medizinische Anfrage erforderlich ist.
10. Ersetzt die Analyse eine ärztliche Behandlung?
Nein. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen medizinischen Orientierung.
Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung.
Medizinische Entscheidungen sollten immer gemeinsam mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.